• Alte Hex (D'Hex)

  • Saiwald-Hex (Original Empfinger Hex)

  • Original E'pfenger Narrenmarsch

  • Alte Fasnet

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Grußworte der Schirmherrinnen M. Schnitzer & G. Kretschmann

Mechthilde Schnitzer - Museumsleitung Narrenburg Hettingen

Gerlinde Kretschmann - Landesmutter

Liebe Narrenfreunde aus Nah und Fern,
Liebe Empfinger Narren,

Unzählig viele Generationen von Fasnachter, Vollblutnarren, Narresoma, Sotte und Andere haben sich in Empfingen verkleidet, die Welt auf den Kopf gestellt, Umzüge organisiert, örtliche Geschehnisse parodiert, bis im Jahre 1951 die Fasnet geordnet werden sollte. Aber trotz der Reglementierungen, die eine Vereinsgründung und Führung mit sich bringen, haben es die Empfinger verstanden, ihr ureigenstes Treiben, ihre Figuren und vor allen Dingen die Straßenfasnacht zu bewahren.

So ziehen viele Gruppen und Kameradschaften an einem Strang und verfolgen ihr Ziel vehement, die Fasnet in Empfingen so zu belassen, wie sie schon immer war – und mit den notwendigen Erneuerungen zu versehen. Lebendig, originell, traditionell und kernig! Alte Figuren, ergänzt durch neuere Schöpfungen, prägen die närrischen Tage mit ihren bäuerlichen Bräuchen und Traditionen.

Ausdrucksstark und unübersehbar kommen die Strohbären daher, gebunden mit Erbsen-, Langhalmstroh oder Reisig und prägen den Umzug im Flecken zu einem besonderen Erlebnis. Mit Ritualen verbunden, wird schon im Frühling die Saat für das zukünftige Stroh gelegt und bearbeitet. Dieses gemeinsame Tun verbindet Generationen miteinander. Aber auch die unterschiedlichsten Hexen, vornedran die Rußhexe, sind tragende Figuren im Verbund mit dem Bützle, Bäuerle, Schantle und ihren Kollegen. Und nur alle zusammen ergeben die Empfinger Fasnet!

Jung und Alt leben die Fasnet im Flecken und die nun 66 Jahre junge Zunft kann nur beglückwünscht werden, dass es ihr weiterhin gelingen möge, ein buntes Miteinander zu leiten und zu lenken.

Ein großer Dank an alle Denker und Macher im Vorder- und Hintergrund, an die Organisatoren, die Gemeinde und an alle Mäschgerle.

Mögen die Tage für die Aktiven und die Zuschauer Jubel- und Trubeltage werden, die unvergesslich bleiben!

Narri-Narro und a glückselige Fasnet


Gerlinde Kretschmann & Mechthilde Schnitzer

 

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Grußwort von Roland Wehrle

Präsident Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte

Grußwort zum Freundschaftstreffen Empfingen

Mit einem Freundschaftstreffen feiert die Narrenzunft Empfingen vom 10. bis 12. Februar 2017 ihr 66-jähriges Bestehen. Diese sicherlich relativ „junge“ Zunft kann jedoch auf eine uralte Fasnet, die weit bis in das 18. Jahrhundert zurückreicht, zurückblicken. Wie facettenreich die Empfinger Fasnet mit ihren originellen Gestalten, mit ihren Bräuchen und mit ihrer bäuerlichen Fasnacht ist, können die Besucher anlässlich dieses Jubiläumstreffens eindrucksvoll erleben. Deshalb hat sich die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte entschieden, die Empfinger Narrenzunft und Kulturgemeinschaft als Partnerzunft aufzunehmen. Für die Empfinger erwächst daraus die Pflicht, die gewachsenen Bräuche und Traditionen, wie beispielsweise der Stroh- und Erbsenbären, zu pflegen, wobei uns bewusst sein muss, dass Bräuche und Traditionen auch immer von der Zeit geprägt sind, in der sie gelebt werden. Eine wichtige Symbiose für die Weiterentwicklung unserer Fasnet besteht darin, das Gewachsene zu erhalten und das Neue zu integrieren, um so den Menschen die Freude an der Fastnacht zu erhalten.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses älteste, generationen- und schichtübergreifende Fest, unsere schwäbisch-alemannische Fastnacht, mit dem Eintrag in das nationale Kulturerbenregister der UNESCO in Deutschland eine besondere Anerkennung zuteil wurde. So wird auch dieses Narrenfest als ein großartiges närrisches Gemeinschaftserlebnis einmal mehr aufzeigen, welcher Segen in der Bewahrung von Bräuchen liegt und dass solche Begegnungen den sozialen Zusammenhang fördern.

Ich grüße die teilnehmenden Narrenzünfte, deren Häs- und Maskenträger, besonders aber die verantwortlichen Närrinnen und Narren der Narrenzunft Empfingen. Unser besonderer Dank gilt allen, die diese bäuerliche Fastnacht in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten organisiert, erhalten und weiterentwickelt haben. Der Narrenzunft Empfingen gratuliere ich zum 66-jährigen Bestehen sehr herzlich und wünsche ihr eine gute Zukunft. Allen Freunden unserer schwäbisch-alemannischen Fastnacht wünsche ich frohe Stunden in Empfingen und entbiete ihnen ein herzliches „Narri-Narro!“
 
Roland Wehrle
Präsident

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Grußwort von Thomas Fischer

Ringpräsident Närrischer Freundschaftsring Neckar-Gäu

Werte Empfinger Narrenfreunde,
närrische Gäste und Besucher des Narrengeburtstages

Mit den E`pfenger Narrentagen wird 2017 der 66 Geburtstag gefeiert.
Die Fasnet ist in Empfingen ein sehr altes Gut, welches behutsam über viele Generationen hinweg weitergegeben wurde. Es war eine kameradschaftliche Aufgabe der Jahrgänger unter der Aufsicht der älteren Generationen. Erst später wurde es bei gleicher Begeisterung in eine Vereinsstruktur überführt.  
Wenn die weithin bekannten Empfinger Fasnachtsfiguren durch den Ort ziehen und die Kneller zu hören sind, ist dies das Zeichen für den Beginn der wichtigsten Jahreszeit im Ort.

Wie in dem bekannten Schlager, "mit 66 Jahren da fängt das Leben an" erklärt sich auch das Motto der Kulturgemeinschaft; Alte Fasnet – junge Zunft.
Dies zeigt, dass die Pflege des örtlichen Brauchtums sich durchaus auch mit neuen Ideen wie einem internationalen Narrentreffen in Verbindung bringen lassen. Die E`pfenger Narrentage, mit der Saiwaldsause und dem Treffen der schwarz-weißen Wappenfreunde zeigen auch die Verbundenheit zur Heimat und den Traditionen in unserer Fasnachtslandschaft.

Im Namen des Närrischen Freundschaftsrings Neckar Gäu, möchte ich unserer Mitgliedszunft Empfingen alles Gute zum 66 Geburtstag wünschen.
Ich möchte aber auch die alten Narrenfreunde in Erinnerung rufen, deren Namen wir noch kennen und auch deren die bereits vergessen sind. Ihnen gilt unser Dank an diesen Narrentagen ganz besonders.
Mein besonderer Dank gilt allen Aktiven, der Empfinger Narrenzunft, die sich heute und in den letzten 66 Jahren um die Fasnet verdient gemacht haben. Ich wünsche Euch weiterhin eine glückliche Hand und einen erfolgreichen Festverlauf.

Thomas Fischer
Ringpräsident

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Grußwort von René Schatz

Landschaftsvertreter Neckar-Alb

Liebe Narrenfreunde,

die Narrenzunft Empfingen lädt uns 2017 in ihr närrisches Städtchen ein, um 66-jähriges Jubiläum zu feiern. 66 Jahre gelebtes Brauchtum - auf jene unvergleichliche Weise, wie es in Empfingen seit jeher zelebriert wird - ist so schon mehr als eine stattliche Zahl. Als Kenner der Fasnet lassen wir uns von dieser Zahl natürlich nicht blenden. Bereits 1784 gab es erste urkundliche Erwähnungen über Fasnetsfiguren „im Flecka E’pfenge“. Die Zunft stellt seit 1951 den Rahmen und achtet auf die Erhaltung uralter Fasnetsbräuche. Das ist gut und wichtig. Lebendig wird diese viel ältere Fasnet in Empfingen jedoch auch durch die zahlreichen Gruppierungen freier Narren, welche ihre Traditionen bis heute mit Herzblut leben!

Es ist schon ein besonderes Spektakel für „Aug ond Ohr“, wenn die bunten und historischen Figuren der „E’pfenger Fasnet“ vorüberziehen und ihren Schabernack treiben. Die große Kunst des Knellerns ist nur einer der unbedingt sehen- und hörenswerten Bräuche.

Seit dem Jahr 2014 ist die Alte Empfinger Fasnet als Partner in unsere Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte aufgenommen. Geografisch liegt der Narrenflecken im Gebiet der Fasnetslandschaft Neckar-Alb, deren Sprachrohr ich hier sein darf. Die Fasnetslandschaft Neckar-Alb mit den Zünften aus Bad Cannstatt, Haigerloch, Hechingen, Hirrlingen, Kiebingen, Obernheim, Rottenburg, Sachsenheim, Schömberg, Wehingen, Wellendingen und Wilfingen stellt rund um Empfingen mit seinen traditionsreichen Fasnetsfiguren und Bräuchen sicherlich die richtige Heimat für die Alte Empfinger Fasnet dar. Wir freuen uns, bestehende Freundschaften mit unserem Partner Empfingen vertiefen und neue knüpfen zu dürfen.

Ich gratuliere der Zunft im Namen meiner Landschaftszünfte für die mit außergewöhnlichen Ideen geplanten Narrentagen verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft der „E’pfenger“. Alle Besucher und Narren dürfen sich auf vergnügliche und unterhaltsame Stunden freuen, nicht zuletzt mischen einige Landschaftszünfte natürlich kräftig mit.

Mein Dank gilt Allen, welche zum Gelingen dieses Wochenendes und den Rahmenveranstaltungen beitragen. An Dich, lieber Zunftmeister Thomas Joachim mit Team, für die Einladung unserer Fasnetslandschaft ein herzliches „Vergelt’s Gott“.

Mit drei kräftigen Narri-Narro

René Schatz
Landschaftsvertreter Neckar-Alb

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Grußwort von Dr. Klaus Michael Rückert

Landrat Kreis Freudenstadt

Liebe Närrinnen und Narren,
liebe Freunde der E’pfenger Fasnet,

die kommende Fasnet ist für die Empfinger Narrenzunft eine ganz besondere, denn sie bedeutet gleichzeitig ihren 66. Geburtstag.

Und wie es an einem besonderen Geburtstagsfest eines beliebten Freundes so üblich ist, steht eine lange Schlange von Gratulanten an, in die ich mich einreihen möchte. Außerdem kündigen sich viele Gäste aus Nah und Fern an, um gemeinsam mit dem Geburtstagskind zu feiern. Und unser Geburtstagskind ist mit seinem geplanten Freundschaftstreffen vom 10. – 12. Februar 2017 bestens darauf vorbereitet.

An diesem Wochenende zeigen die Narren ihre gesamte Bandbreite und Vielfalt, die sich nicht erst in den letzten 66 Jahren in Empfingen entwickelt hat, sondern deren Tradition bis in das 18. Jahrhundert zurückreicht. Begleitet von zahlreichen Narrenfreunden, unter anderem aus Österreich und Slowenien, wird dies sicher ein ganz besonderes Ereignis in der Geschichte der Zunft.

Ich gratuliere der Empfinger Narrenzunft und ihren Verantwortlichen ganz herzlich zu diesem närrischen Geburtstag und danke allen Beteiligten bereits heute für die Organisation und ihr tägliches Engagement. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für unsere kulturelle Landschaft und den Brauchtumserhalt in unserem Landkreis.

Ich wünsche Ihnen allen eine glückselige Fasnet und tolle Erlebnisse bei der E‘pfenger Fasnet
Narri-Narro

Ihr
Dr. Klaus Michael Rückert

 

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Grußwort von Albert Schindler

Bürgermeister Gemeinde Empfingen

Ich entbiete als erstes allen Gästen und Freunden des Fasnetsbrauchtums einen herzlichen Willkommensgruß.

Als Ur-E’pfenger weiß ich, dass die Fasnet nicht 1951 anfing – nein, die Historie legt als ersten schriftlichen Nachweis das Jahr 1784 fest. Es gibt also seit weit über 200 Jahren die Original E’pfenger Flecken- und Straßenfasnet.

1951 wurde sie durch die Vereinsgründung in geordnete Bahnen gelenkt und seither ist die „5. Jahreszeit“ fester Bestandteil des Ortsgeschehens.
In den 66 Jahren ihres Bestehens haben die Vorstandschaften der Narrenzunft den Erhalt des Brauchtums gefestigt und jeweils in die nächste Generation weitergetragen.

Die Narrenzunft mit ca. 400 Mitgliedern ist im großen Strauß unserer Vereine ein maßgeblicher Leistungsträger; sie bereichert unsere Dorfgemeinschaft.
Die Anerkennung der Arbeit und Mühe soll auch durch den Eintrag in das neue goldene Buch der Gemeinde unterstrichen werden.

Ich gratuliere der Narrenzunft Empfingen zu ihrem 66. Geburtstag und wünsche uns allen drei unterhaltsame unfallfreie närrische Tage.

 


Albert Schindler
Bürgermeister und Fasnetsvogt

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Grußwort von Thomas Joachim

Zunftmeister NZ  Empfingen

Liebe Narrenfreunde aus Nah und Fern,
Liebe Freunde der E´pfenger Fasnet,

wir, die Kulturgemeinschaft Empfingen, dürfen 2017 ein ganz besonderes Ereignis feiern. Im Jahre 1951 versammelten sich eine Anzahl von Bürger, um die Narrenzunft zu gründen. 66 Jahre später treffen sich in Empfingen Narren und Musikanten aus Slowenien, Österreich, Frankreich und dem süddeutschen Raum, um Ihre Bräuche und Traditionen dem närrischen Publikum darzubieten. Mit großer Freude und mit sehr viel Stolz erwarten wir die närrischen Gratulanten in unserem schönen Narren-Flecken E´pfenga.
Damals wie heute gilt es die gewachsenen alten Bräuche und Traditionen zu bewahren und vorsichtig Neuerungen in unsere geliebte E´pfenger Fasnet zu integrieren. Dies ist vor allem vor der Tatsache wichtig, da die Schwäbisch-Alemannische Fastnacht in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommision aufgenommen wurde. Dieser Eintrag ist zugleich Ehre aber auch Verpflichtung für alle Narren und Hästräger.
Bei uns in Empfingen kann man die Vielfalt und Bandbreite unserer tief verwurzelten Bräuche und Traditionen eindrucksvoll begutachten. Es sind heute noch uralte Gestalten und Bräuche in einer fast einmaligen Vielzahl zu finden. Speziell die freie E´pfenger Flecken- und Strassenfasnet macht dies eindrucksvoll deutlich. Die Narrenzunft spielt dabei nicht die Hauptrolle, sie ist nur ein Teil der E´pfenger Fasnet.
Getreu unserem Motto: „Alte Fasnet – Junge Zunft“ wollen wir unseren Narrengeburtstag im Rahmen der E´pfenger Narrentage 2017 gebührend feiern. Wir möchten uns und die E´pfenger Fasnet allen unseren Gästen und Besuchern über unser Narrenfest präsentieren. In zwei farbenprächtigen und frohen Umzügen werden sich aber auch unsere Gäste dem närrischen Volk zeigen. Auch wird sicherlich jedem unserer Gäste schnell klar werden, dass sie sich im Hohenzollerischen Unterland befinden. Egal, ob das Hohenzollernlied erklingt oder die Hohenzollernfahnen im Wind wehen werden. Als Stolze und traditionsbewusste E´pfenger wird es uns eine Freude und Ehre sein jedem einen angenehmen Aufenthalt und unvergessliche Stunden im Empfingen bescheren zu können.
Bereits an dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern unseres Vereins bedanken. Bis heute wurde bei uns im Verein großes geleistet und wir haben mit unseren E´pfenger Narrentagen 2017 noch größeres vor. Die Narrentage 2011 sind bereits in die Annalen unserer Zunft eingegangen und wir hoffen, dass die E´pfenger Narrentage 2017 diese noch übertreffen mögen.
Als Veranstalter und Verantwortliche freuen wir uns jetzt schon auf rauschende E´pfenger Narrentage mit schönen Brauchtumsabenden, wunderschönen Umzügen, die in Qualität und Vielfalt kaum zu überbieten sein werden, und auf das Stelldichein der Narren aus Nah und Fern.

A glückselige ond scheene Fasnet Narri-Narro

Thomas Joachim
Zunftmeister

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